Parachute Hecheln
Für Parachutes sind nicht so hochqualitative Hecheln wie für Standard Trockenfliegen nötig. Man kann Hecheln mit etwas mehr Flaum und insgesamt weichere Federn verwenden. Die allgemeingültige Meinung (also auch meine) war bisher: Im Wasser zieht das Gewicht der Fliege die Hechelfibern, welche mit den Spitzen nach unten gebunden sind, an die Wasseroberfläche, so dass eine größere Auflagefläche entsteht. Trotz dem Umstand, dass die Federn mehr Flaum haben dürfen sollten die Federn einen dünnen Stamm haben. Die Federn werden wie normale Hechelfedern vorbereitet, d h. man entfernt den flaumigen Teil der Federfibern vom Stamm und bindet den Stamm ein. Das ist zum Teil falsch! Vor einiger Zeit hatte ich das Thema mit Marco Reisen kontrovers diskutiert, wir einigten uns darauf, dass ich diese Aussagen untersuchen und überprüfen werde. 1. Es ist egal, in welcher Richtung die Hechel eingebunden wird. Es spielt für die Schwimmfähigkeit keine Rolle, ob man die Hechel mit der Konvexen oder der Konkaven Seite nach oben einbindet. (Sie Tab: Einbinderichtung Hechel). 2. Schlechtere Federn haben fast immer einen dickeren Stamm. 3. Die Hechellänge sollte am Besten eine Größe größer als normale Hecheln genommen werden, doppelte Länge der Hakenöffnung ist ideal, diese Aussage war richtig. Dies gilt auch für größere Fliegen. Der Test auf die Bindeweise der Hechel: Marco Reisen hat eine gute Zusammenstellung dreier gebräuchlicher Hechelbasen aufgezeigt, die ich hier nur empfehlen kann. Alle drei verschiedenen Basen (oder Posts in Englisch) werden mit Flügelgarn gebunden, können aber auch mit entsprechenden anderen Materialien gebunden werden. Beachten sie die Tabs dieser Seite, dort wird alles Allgemeingültige und die Basistechniken über das Binden der Parachute Hecheln beschreiben. Die Beschreibungen der Techniken bauen darauf auf.
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Hier zeige ich, wie man eine Basis aus Rehhaar und bindet. Rehhaar ist sehr beliebt als Post, aber nicht unbedingt das ideale Material dafür. Dennoch ist es nicht schwer einzubinden. Aufpassen sollte man, dass man nicht zu viel Haar für die Basis verwendet.
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Sehr gebräuchlich ist es auch, eine Basis aus Moosgummi zu binden. Das ist mit wahrscheinlich die einfachste Methode und empfiehlt sich auch für Anfänger, der sich auf das Binden der Hechel konzentrieren will.. Es gibt auch fertige Parachute Posts im Handel, die sind aber nicht dafür nicht unbedingt nötig. Die fertigen Posts werden gebnauso eingebunden
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Die nächste Möglichkeit ist es, dass man die Basis aus CDC-Federn bindet. Die CDC-Federn sind weich und stellen meist auch die Flügel dar, deshalb kann man sie etwas länger halten. Eine Parachute Basis aus CDC findet man oftmals bei neuen Fliegenmustern. CDC als Basismaterial ist was für fortgeschrittene Binder.
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Eine diffizile Sache ist eine Basis aus Hechelfedern, vorzugsweise Hennenhechel. Dabei dienen zwei Hechelfedern als Flügel und Basis, allerdings ist die Basis nicht allzu stabil.
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Für diese Art Basis bietet sich gerades Haar an, das nicht hohl ist, wie z. B. Ziege. Die Basis besteht dann aus feineren Haaren als Rehhaar. Die Verwendung dieser Haare ist nicht sehr verbreitet, bietet sich aber an, da z. B. Ziegenhaare als Basis gut geeignet sind. Mit etwas Erfahrung können Sie eine solche Basis binden. Der Nachteil an einer Basis aus Haaren ist, dass Sie auf dem Hakenschenkel relativ viel Material auftragen, was nicht immer erwünscht ist
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HechelmontageDie Techniken für das Einbinden der Hechel an der Fliege entsprechen den Techniken bei Kragenhecheln. Meistens ist der Binder wahlfrei in der Technik. Der Binder hat meistens auch die Freiheit, die Hechel direkt nach dem Binden der Basis oder nach dem Binden des Abdomens (Körpers) zu montieren. Wenn die Feder direkt nach dem Binden der Basis eingebunden wird, kann mann den Kiel in Richtung Schwanz einbinden, Das trägt den Faden am am Öhr nicht auf. Bindet man dagegen die Feder am Öhr fest, trägt das am Abdomen nicht auf, was bei Kiel- und Biotskörpern hilfreich ist. Montage am HakenschenkelWenn man die Fibern direkt am Montagepunkt beginnen lässt, bedeutet das, dass die Fibern mit der ersten Windung abstehen. Bei den meisten Techniken wird die Hechel an der Basis von oben nach unten gewickelt. Montiert man die Feder am Hakenschenkel, muss man die Hechel an der Basis nach oben binden, dabei verteilen sich die Fibern schon um die Basis, windet man dann wieder nach an der Basis nach unten, kreuzen sich die Fibern und einige stehen dann wahrscheinlich ab. Bindet man die Feder am Hakenschenkel ein, dann ist es besser für ein Stück abgestreiften Kiel ohne Fibern zu sorgen. Andererseits ist bei der Montage an der Basis besser, eben keinen Abstand zwischen dem Beginn der Fibern und dem Montagepunkt zu haben, da man sonst eine oder zwei Windungen ohne abstehende Fibern erhält und man dadurch die “Nutzhöhe” der Basis verkleinert. Diese Technik des Einbindens am Hakenschenkel ist einfach zu erlernen und wenn man ein Stück des Kiels nach dem Montagepunkt blank lässt liefert sie gute Ergebnisse. Diese Technik empfiehlt sich für einfache Bindestöcke ohne Dreh- und Rotationsmöglichkeit.
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Montage über KreuzDiese Art Montage ist ein einfaches übers Kreuz einbinden der Feder über den Hakenschenkel. Es ist wahrscheinlich die gebräuchlichste und einfachste Art die Hechel einzubinden. Die Technik empfiehlt sich wiederum für Bindestöcke ohne Rotationsmechanismus.
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Parallele MontageManche Binder bevorzugen eine parallele Montage der Hechel zum Hakenschenkel. Diese Montage bietet sich an, nachdem man den Hinterkörper (Abdomen) gebunden hat. Es geht aber auch bevor man den Körper bindet, allerdings kann einen die Feder dann beim Binden im Weg umgehen. Die Feder zeigt dann nach vorne Richtung Öhr.
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Montage an der BasisSehr beliebt ist auch die senkrechte Montage der Hechel an der Basis. Diese Montage hat einige Vorteile:
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Montage an der BasisDiese Montage empfiehlt sich besonders bei einer zarten und dünnen Basis, wie z.B. aus Federn.
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Hechel abbindenBei Parachutes gibt es grundsätzlich zwei Arten, wie man die Hechel abbinden kann. Zum Einen kann man die Hechel abbinden, direkt vor der Hechel oder mit fertigem Vorderkörper.
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